Schnelle Entscheidung: Elektrokasten aus Kunststoff oder Metall?
Situation | Beste Wahl |
|---|---|
Verwendung eines NM-Kabels (Romex) | Plastik |
Verwendung von Metallrohren (EMT/MC) | Metall |
Außenbereich oder ungeschützter Bereich | Metall |
Trockene Innenwand im Wohnbereich | Plastik |
Hohes Hitze- oder Aufprallrisiko | Metall |
Die richtige Wahl hängt in erster Linie von der Verdrahtungsmethode und der Umgebung ab – nicht allein von den Kosten.
Diese Empfehlungen orientieren sich an den Anforderungen an die Erdungskontinuität und den üblichen Normen für NM-Kabel- und Metallrohrsysteme.
Elektrokästen Auch wenn sie hinter Wänden verborgen sind, spielen sie eine wichtige Rolle für die Sicherheit und Ordnung Ihrer Verkabelung. Ob Sie nun ein neues System installieren Outlet Ob beim Neuverkabeln einer Küche, jede Verbindung muss geschützt werden – und genau das leistet eine Verteilerdose.
Doch genau hier geraten viele Hausbesitzer und Bauherren ins Stocken: Soll man eine Kunststoff- oder eine Metallbox verwenden? Auf den ersten Blick mögen sie ähnlich aussehen, doch die Wahl kann sich auf Sicherheit, Kosten, Einhaltung von Vorschriften und langfristige Leistung auswirken.
Was sind Kunststoff-Schaltkästen?
Kunststoff-Schaltkästen gehören zu den am häufigsten verwendeten Gehäusen für die Verkabelung in Wohn- und Gewerbegebäuden. Sie bestehen aus langlebigen, nicht leitenden Materialien und sind für die sichere Unterbringung von Steckdosen, Schaltern und Verteilern konzipiert.

Häufig verwendete Materialien
Die meisten Kunststoff-Schaltkästen bestehen aus einem der folgenden Materialien:
PVC (Polyvinylchlorid): Leicht, erschwinglich und beständig gegen Feuchtigkeit und Korrosion. Dies ist der am häufigsten verwendete Typ.
ABS (Acrylnitril-Butadien-Styrol): Etwas robuster als Standard-PVC und bietet eine bessere Schlagfestigkeit.
Polycarbonat: Hochwertiger Kunststoff für hochfeste Anwendungen. Er ist rissbeständiger, hitzebeständiger und UV-beständiger als billigere Kunststoffe.
Diese Materialien sind nichtleitend, d. h. sie leiten keinen Strom. Dadurch sind sie in Umgebungen, in denen es zu versehentlichem Kontakt mit Drähten kommen kann, von Natur aus sicherer.
Wo sie typischerweise verwendet werden
Kunststoff-Schaltkästen sind ideal für:
Inneninstallationen
Wohnungsbau
Trockenbau- oder Holzständerwände
Leichtlaststromkreise
Verwendung mit nichtmetallischen (NM) Kabeln wie Romex

Da sie nichtmetallisch sind, benötigen sie keine Erdung, was die Installation vereinfacht. Das macht sie zur ersten Wahl für Heimwerker, Elektriker beim Neubau von Häusern und sogar für leichte Renovierungen.
Was sind Metall-Schaltkästen?
Metallische Schaltkästen sind robuste, feuerfeste Gehäuse für anspruchsvollere Verkabelungssituationen. Sie finden sie häufig in Geschäftsgebäuden, älteren Häusern oder an jedem Ort, an dem die Verkabelung zusätzlichen Schutz vor Beschädigung oder Hitze benötigt.
Verwendete Metallarten
Die meisten Metallboxen bestehen aus:
Stahl: Die häufigste Option. Es ist robust, langlebig und feuerbeständig. Ideal für den Innen- und Außenbereich.
Aluminium: Leichter als Stahl und von Natur aus korrosionsbeständig, wodurch es sich besser für feuchte oder küstennahe Umgebungen eignet.
Diese Metalle Strom leiten, was bedeutet, dass sie muss geerdet werden ordnungsgemäß – entweder durch die Box selbst oder mit Verbindungsschrauben oder Brücken. Dies ist ein wesentlicher Unterschied zu Kunststoffboxen.
Wann wird ein Metall-Schaltkasten verwendet?
Metallboxen werden häufig in folgenden Situationen benötigt oder bevorzugt:
Verkabelung mit Metallrohr (EMT-, BX-, MC-Kabel)
Freiliegende Installationen in Kellern, Garagen oder Hauswirtschaftsräumen
Umgebungen mit hoher Hitze oder hoher Belastung
Gewerblicher Bau, bei dem die Vorschriften eine besondere Haltbarkeit vorschreiben
Aufgrund ihrer Festigkeit sind Metallboxen widerstandsfähiger gegen mechanische Beschädigungen. Sie bieten zudem eine bessere Brandschutzwirkung, was in gewerblichen oder industriellen Umgebungen von entscheidender Bedeutung sein kann.
Kunststoff- vs. Metall-Schaltkästen: Vor- und Nachteile
Bei der Auswahl des richtigen Schaltkastens geht es nicht nur um Vorlieben, sondern auch um Sicherheit, Leistung und Kosten.
| Besonderheit | Kunststoffboxen | Metallboxen |
|---|---|---|
| Stärke und Haltbarkeit | Beständig gegen Rost, verbeult nicht, kann aber unter Belastung reißen | Sehr stark, stoßfest, kann aber Dellen oder Verbiegungen aufweisen |
| Gewicht | Leicht und einfach zu handhaben | Schwerer, erfordert möglicherweise mehr Unterstützung während der Installation |
| Kosten | Im Allgemeinen weniger teuer | Normalerweise höhere Vorlaufkosten |
| Erdung | Leitet keinen Strom; keine Erdung erforderlich | Muss geerdet sein, um den Code zu erfüllen |
| Code-Konformität | Für die meisten Wohnbauprojekte geeignet | Oft erforderlich für kommerzielle oder Leitungsverkabelung |
| Hitze- und Feuerbeständigkeit | Kann bei extremer Hitze schmelzen oder sich verformen | Hervorragende Feuerbeständigkeit; brennt nicht |
| Einfache Installation | Schnell zu installieren, integrierte Klemmen für NM-Kabel | Benötigt Erdung; möglicherweise sind Anschlüsse für Leitungen erforderlich |
| Riss-/Beschädigungsrisiko | Kann bei zu starkem Anziehen oder Schlagen reißen | Robust und weniger anfällig für Risse |
| Wo es glänzt | Verwendung im Innenbereich mit NM-Kabel (Romex) | Freiliegende Bereiche, Metallrohre oder hohe Temperaturen |
Umwelt- und Installationsaspekte
Bei der Wahl zwischen Elektrodosen aus Kunststoff oder Metall geht es nicht nur um das Material, sondern auch darum, wo und wie Sie sie verwenden möchten.
1. Feuchtigkeits- und Korrosionsbeständigkeit
Kunststoffboxen: Von Natur aus feuchtigkeits- und korrosionsbeständig. Ideal für feuchte Innenräume wie Badezimmer, Keller oder Garagen. Einige sind sogar für den Außenbereich geeignet, allerdings sind nicht alle UV-beständig.
Metallboxen: Kann bei Feuchtigkeit rosten, sofern sie nicht beschichtet oder aus verzinktem Stahl oder Aluminium gefertigt ist. Verwenden Sie für den Außenbereich geeignete Metallboxen, wenn mit Feuchtigkeit oder Witterungseinflüssen zu rechnen ist.
Tipp: Überprüfen Sie immer die Bewertung der Box. Suchen Sie nach Begriffen wie „feuchter Standort“ oder "wetterfest."

2. UV-Belastung und Verwendung im Freien
Kunststoffboxen: Einige UV-stabilisierte Modelle vertragen direktes Sonnenlicht, aber billige Modelle können im Freien mit der Zeit reißen oder sich abnutzen.
Metallboxen: Wird häufig im Außenbereich bevorzugt, insbesondere in Kombination mit Metallrohrsystemen. Langlebige Beschichtungen verhindern Rost und Verschleiß in sonnenexponierten Bereichen.
Anwendungsfall: Für Außenwandleuchten oder Steckdosen ist Metall im Allgemeinen sicherer, es sei denn, Sie verwenden eine speziell für den Außenbereich geeignete Kunststoffbox.
3. Hitze-, Feuer- und Verbrennungsbeständigkeit
Kunststoffboxen: Können bei hohen Temperaturen oder Feuer schmelzen oder sich verformen. Sie werden nicht für Umgebungen mit hohen Temperaturen wie Großküchen oder Maschinenräumen empfohlen.
Metallboxen: Ausgezeichnete Hitzebeständigkeit. Brennt nicht, schmilzt nicht und gibt im Brandfall keinen Brennstoff ab. In gewerblichen oder risikoreichen Umgebungen oft gesetzlich vorgeschrieben.
4. Mechanische Belastung und physikalische Einwirkung
Kunststoffboxen: Kann bei der Installation leichter beschädigt werden, insbesondere bei zu starkem Anziehen, Herunterfallen oder Stößen. Kann unter Druck reißen.
Metallboxen: Robust und stoßfest. Eine bessere Wahl für stark frequentierte Bereiche, freiliegende Installationen oder bei der Montage auf Mauerwerk oder Beton.
Zusammenfassung: Wo die Umwelt am wichtigsten ist
| Zustand | Beste Wahl |
|---|---|
| Feuchte oder nasse Bereiche | Kunststoff (nichtmetallisch) oder beschichtetes Metall |
| Im Freien mit UV-Belastung | UV-beständiger Kunststoff oder rostbeständiges Metall |
| Hohe Hitze / Brandgefahr | Metall |
| Starke Stöße oder rauer Einsatz | Metall |
| Budgetfreundlicher Trockenraum | Plastik |
Code, Verdrahtungstyp und Erdung
Bei der Wahl zwischen Elektrodosen aus Kunststoff oder Metall geht es nicht nur um Haltbarkeit oder Kosten, sondern auch darum, die Anforderungen der Elektrovorschriften zu erfüllen und aus Sicherheits- und Konformitätsgründen die richtigen Verkabelungs- und Erdungsmethoden zu verwenden.
1. Wenn Metallboxen erforderlich sind
Bei bestimmten Installationen sind Metallschaltkästen nicht optional, sondern laut Vorschriften vorgeschrieben:
Metallummanteltes Kabel (Typ MC oder AC): Diese werden häufig in gewerblichen oder industriellen Verkabelungen verwendet. Da das Kabel den Metallmantel als Erdung verwendet, muss es an eine Metallbox angeschlossen werden, um den Erdungspfad aufrechtzuerhalten.
Metallleitungssysteme (EMT, RMC usw.): Wenn Sie Metallrohre verwenden, muss auch die Box aus Metall sein, um eine vollständige Kontinuität und ordnungsgemäße Verbindung im gesamten System zu gewährleisten.
Freiliegende Installationen: In Garagen, Kellern oder Nutzräumen, in denen Kisten möglichen Stößen ausgesetzt sind, sind Metallkisten für zusätzliche Stabilität und Sicherheit normalerweise vorgeschrieben.
💡 Beispiel: Wenn Sie ein Rohr in einer Betonwand oder in einer Industrieumgebung installieren, benötigen Sie wahrscheinlich eine Metallbox, die zum Rohrsystem passt.

2. Kunststoffboxen: Keine Erdung erforderlich
Kunststoffdosen bestehen aus nichtleitendem Material und müssen daher nicht geerdet werden. Metallteile im Inneren der Dose, wie z. B. Schalter oder Steckdosen mit Erdungsklemmen, müssen jedoch trotzdem geerdet werden.
Bei Verwendung von nichtmetallisch ummantelten Kabeln (NM oder Romex®) sind Kunststoffboxen im Allgemeinen zulässig und für den Einsatz im Wohnbereich wesentlich einfacher zu handhaben.
⚠️ WichtigVerwenden Sie keine Kunststoffgehäuse mit metallummantelten Kabeln, es sei denn, Sie fügen eine separate Erdung hinzu. LeiterAndernfalls verstößt es gegen die Vorschriften und stellt eine Gefahr dar.
3. Erdung und Verbindung für Metallboxen
Bei Verwendung einer Metallbox ist die Erdung unbedingt erforderlich:
Ein Erdungskabel (blanker oder grüner Kupferdraht) muss mit einer zugelassenen Erdungsschraube oder -klemme an der Metallbox befestigt werden.
Geräte wie Steckdosen oder Schalter müssen ebenfalls geerdet sein – entweder über eine separate Erdung. Erdungskabel oder durch Metall-zu-Metall-Kontakt (bei entsprechender Verbindung).
💡 Tipp: Wenn Sie gepanzerte Kabel verwenden, sollte der Erdungsstreifen im Kabel mit der Metallbox verbunden werden, um einen kontinuierlichen Erdungspfad aufrechtzuerhalten.
4. Was das NEC sagt
Der National Electrical Code (NEC) beschreibt die Anforderungen an Erdung und Kastentyp in mehreren wichtigen Abschnitten:
| NEC-Artikel | Was es abdeckt |
|---|---|
| Artikel 250 | Erdungs- und Verbindungsregeln |
| Artikel 314.3 | Kompatibilität des Gehäusematerials mit den Verdrahtungsmethoden |
| Artikel 314.40 | Kastenkonstruktion und Erdungskontinuität |
| Artikel 314.4 | Verbietet Kisten aus brennbarem Material |
Schnelle Faustregel
| Szenario | Empfohlener Boxtyp |
|---|---|
| NM-Kabel (Romex), Wohnbereich | Plastik |
| Metallrohr (EMT, MC, AC) | Metall |
| Gewerbliche Freiflächeninstallationen | Metall |
| Kein Erdungskabel im Kabel | Metall (mit Verklebung) |
Kosten- und Wartungsüberlegungen
Bei der Wahl zwischen Kunststoff- und Metalldosen kommt es nicht nur auf den Preis an. Denken Sie langfristig – Installationsaufwand, Haltbarkeit und die Haltbarkeit der Dose über Jahre hinweg spielen eine Rolle.
1. Anschaffungskosten: Kunststoff ist günstiger
Kunststoff-Schaltkästen sind im Vorfeld günstiger. Sie sind leicht, werden in Massenproduktion hergestellt und finden im Wohnungsbau breite Anwendung. Daher sind sie eine wirtschaftliche Wahl für kostenbewusste Projekte.
DIY-freundlich: Einfacher zu schneiden und zu montieren.
Geringere Materialkosten: Besonders für Installationen mit großem Volumen.
Keine Erdungsschraube erforderlich, wodurch Kleinteile und Zeit gespart werden.
💡 Ideal für Arbeiten mit niedriger Spannung im Innenbereich, bei denen Kosten und Geschwindigkeit am wichtigsten sind.

2. Lebenszykluskosten: Metall kann länger halten
Obwohl Metallboxen zwei- bis dreimal so teuer sein können wie Kunststoffboxen, zahlen sie sich im Laufe der Zeit oft aus, insbesondere in anspruchsvollen Umgebungen:
Belastbarer bei Belastung (zB Hammerschläge, tragende Einbauten).
Bessere Feuerbeständigkeit– weniger wahrscheinlich, dass es schmilzt oder sich verformt.
Kompatibel mit zukünftigen Neuverkabelungen oder Upgrades.
⚠️ Wenn sich Ihre Installation in einer Garage, Werkstatt oder einem gewerblichen Umfeld befindet, kann die zusätzliche Investition in Metall die Wartungs- und Ersatzkosten auf lange Sicht senken.
3. Mögliche Schwächen und Wartungsbedarf
| Problemtyp | Kunststoffbox | Metallbox |
|---|---|---|
| Haltbarkeit | Kann unter Druck oder bei zu starkem Anziehen reißen | Hält Stößen stand, kann aber Dellen aufweisen |
| Korrosion | Kein Problem (nicht metallisch) | Kann an feuchten Orten rosten, wenn keine Beschichtung vorhanden ist |
| Hitzeeinwirkung | Kann sich verziehen oder erweichen | Feuerbeständig, formstabil |
| Lackierung/Beschichtung | Nicht erforderlich | In rauen Umgebungen kann eine rostbeständige Beschichtung erforderlich sein |
4. Installations- und Austauschfaktoren
Kunststoffboxen: Einfacher zu schneiden und anzupassen, aber anfälliger für Risse während der Installation oder beim Anziehen der Schrauben.
Metallboxen: Schwerer und erfordert Erdung, ist aber nachsichtiger, wenn mehrere Überarbeitungen oder Upgrades erwartet werden.
Bedenken Sie auch Werkzeuge: Für die Arbeit mit Metall sind möglicherweise spezielle Rohrverbinder, Metalllochsägen oder Erdungsschrauben erforderlich, was die Werkzeug- und Arbeitskosten leicht erhöht.
Wann wird Kunststoff und wann Metall verwendet?
Die Wahl zwischen Kunststoff- und Metall-Schaltkästen ist nicht immer schwarz und weiß. Die richtige Entscheidung hängt von Ihrem Verdrahtungstyp, Standort, Umfeld, Und Lastanforderungen.
Checkliste für schnelle Entscheidungen
| Faktor | Entscheiden Sie sich für Plastik, wenn … | Entscheiden Sie sich für Metal, wenn … |
|---|---|---|
| Verdrahtungstyp | Sie verwenden nichtmetallisch (NM) Kabel | Sie verwenden Metallrohr (EMT, BX, MC) |
| Standort | Trockene Innenräume | Feuchte, exponierte oder industrielle Räume |
| Gewicht der Vorrichtung | Leichte Vorrichtungen wie Lampen oder Steckdosen | Schwere Armaturen, Ventilatoren oder große Anschlüsse |
| Einwirkung der Elemente | Geschützte Wände oder Decken | Außen-, Keller- oder Garagenwände |
| Codeanforderungen | Code erlaubt NM-Kabel und Kunststoffboxen | Der Code erfordert eine Erdung oder einen Metallkanal |
| Fähigkeitsstufe / Werkzeuge | Selbstmontage oder Eigenheiminstallation | Fachgerechte Installation oder Nachrüstung |
Häufige Szenarien und was zu verwenden ist
1. Badezimmer-Deckenleuchte
Verwenden: Plastik
Warum: Es handelt sich um eine trockentaugliche, an der Decke montierte Leuchte mit NM-Kabel. Solange sie sich nicht in einer Duschzone befindet und die Belastung gering ist, ist Kunststoff in Ordnung.
2. Wandleuchte für den Außenbereich
Verwenden: Metall
Warum: Außenkartons müssen Feuchtigkeit und physikalischen Einflüssen standhalten. Wählen Sie eine wetterfeste Metallbox Für den Außeneinsatz mit Dichtungsabdeckungen geeignet.
3. Keller- oder Hauswirtschaftsraumsteckdose
Verwenden: Metall (empfohlen)
Warum: Diese Bereiche sind anfällig für Luftfeuchtigkeit und versehentliche Stöße (z. B. durch Werkzeuge oder Lagerung). Metall ist haltbarer und korrosionsbeständiger (wenn es beschichtet ist).

4. Küchenrenovierung mit NM Cable
Verwenden: Plastik
Warum: In den meisten Wohnküchen werden NM-Kabel hinter Trockenbauwänden verwendet. Kunststoffboxen vereinfachen die Installation und erfüllen die Vorschriften in geschützten Innenräumen.
5. Großküche oder Werkstatt
Verwenden: Metall
Warum: In Umgebungen mit Fett, Vibrationen oder Hitze, Metallboxen sind sicherer und langlebiger. Sie sind auch erforderlich bei der Verwendung metallummantelte Verkabelung.
6. Freistehende Garage mit Leitung
Verwenden: Metall
Warum: EMT-Leitung erfordert Bindung, und die Box selbst muss leitfähig sein. Eine Metallbox bietet Erdungskontinuität und bessere mechanische Festigkeit.
Alternativen & Hybridlösungen
In manchen Situationen müssen Sie sich nicht strikt zwischen Plastik entscheiden oder Metall-Schaltkästen – Hybrid- oder verbesserte Lösungen können Ihnen das Beste aus beiden Welten bieten.
Kunststoffboxen mit Metallverlängerungen oder Frontplatten
Kunststoffdosen sind leicht und einfach zu installieren, können aber mit Metallfrontplatten oder Dosenverlängerungen kombiniert werden, wenn zusätzliche Haltbarkeit erforderlich ist – etwa bei der Montage sperriger Vorrichtungen oder der Installation in flachen Wänden.
Anwendungsfall: Alte Arbeitsdosen, bei denen die Dose zu weit hinter der Wandfläche zurückversetzt ist.
Vorteile: Spart Zeit und Geld, ohne dass ein vollständiger Metallaustausch erforderlich ist.
Vorsicht: Achten Sie auf eine ordnungsgemäße Erdung, wenn Teile der Einrichtung aus Metall bestehen.
Gemischte Installationen nach Gebiet
In exponierten oder risikoreichen Bereichen (wie Garagen, unfertigen Kellern und Außenterrassen) verwenden Elektriker häufig Metalldosen, während sie in trockenen Innenräumen hinter fertigen Trockenbauwänden Kunststoffdosen verwenden.
Anwendungsfall: Wohnhäuser mit unterschiedlichen Umgebungen (Wohnzimmer vs. Garage).
Vorteile: Kostengünstig, gesetzeskonform und leistungsoptimiert je nach Raumtyp.
Wetterfeste Optionen (Metall oder Kunststoff)
Für feuchte oder im Freien gelegene Standorte findet man häufig wetterfeste Boxen aus robustem Kunststoff (Polycarbonat oder Aluminium). Fiberglas) oder beschichtetes Metall (verzinkter Stahl oder Aluminium).

Wetterfeste Kunststoffboxen: Hervorragend geeignet für Korrosionsbeständigkeit und leichtere Installationen.
Wetterfeste Metallboxen: Stärker für physische Einwirkungen und anspruchsvollere Anwendungen.
Abdeckungen mit Dichtung: Beide Versionen sind normalerweise mit Gummidichtungen abgedichtet, um das Eindringen von Feuchtigkeit zu verhindern.
Anwendungsfall: Außenwandleuchten, Gartensteckdosen oder Steckdosen für den Poolbereich.
Tipp: Kombinieren Sie die wetterfeste Box immer mit einer für feuchte Standorte geeigneten Abdeckung (achten Sie auf die UL- oder NEMA-Kennzeichnung).
Benötigen Sie den richtigen Schaltkasten für Ihr Projekt?
Ganz gleich, ob Sie einen Neubau ausstatten, ein bestehendes System aufrüsten oder elektrische Komponenten für Ihren nächsten Auftrag beschaffen, wir haben die richtige Box für Sie – aus Kunststoff, Metall oder Hybrid.
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FAQs
Ist ein Elektroverteilerkasten aus Metall sicherer als einer aus Kunststoff?
Metallboxen bieten einen besseren Brandschutz und mechanischen Schutz und sind daher in exponierten oder stark beanspruchten Umgebungen sicherer.
Kunststoffgehäuse sind jedoch für die Installation von NM-Kabeln in Wohnhäusern sicher, sofern sie vorschriftsmäßig verwendet werden.
Müssen elektrische Kunststoffkästen geerdet werden?
Kunststoffgehäuse selbst benötigen keine Erdung, da sie nicht leitend sind.
Aber alle metallischen Bauteile im Inneren, wie z. B. Schalter oder Steckdosen, müssen ordnungsgemäß geerdet sein.
Wann ist ein elektrischer Verteilerkasten aus Metall laut Vorschrift vorgeschrieben?
Metallgehäuse sind erforderlich, wenn Metallrohre (EMT, RMC) oder metallummantelte Kabel (MC, AC) verwendet werden.
Sie werden auch häufig in gewerblichen oder exponierten Installationen benötigt, um die Erdungskontinuität aufrechtzuerhalten.
Kann ich eine Metallbox durch eine Kunststoffbox ersetzen?
Ein Austausch ist nur dann möglich, wenn die Verdrahtungsmethode dies zulässt.
Bei Verwendung von NM-Kabeln und ordnungsgemäßer Erdung kann Kunststoff akzeptabel sein – dies gilt jedoch nicht für Metallrohrsysteme.
Sind Plastikboxen im Freien erlaubt?
Nur wenn sie ausdrücklich für den Einsatz im Freien oder in feuchten Umgebungen zugelassen sind.
Standardmäßige Kunststoffboxen für den Innenbereich sind nicht für UV-Strahlung oder direkte Witterungseinflüsse geeignet.
Welcher Verteilerkasten ist langlebiger: Kunststoff- oder Metallverteilerkästen?
Metallboxen haben in rauen oder stark beanspruchten Umgebungen in der Regel eine längere Lebensdauer.
Kunststoffboxen sind zwar korrosionsbeständig, können aber im Laufe der Zeit unter Hitzeeinwirkung oder Belastung reißen oder sich verformen.






